Slider_Anforderung_Mensch_Hund.jpg Foto: BRK Rettungshunde OA
Anforderung Mensch/HundDie Rettungs-Hunde vom Deutschen Roten Kreuz

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Anforderung an Mensch und Hund

Ausbildungsleitung BRK RHS Oberallgäu

Ulrike Tiebel

u.tiebel(at)brk-oberallgaeu.de

Haubenschloßstr. 12
87435 Kempten

Ein Rettungshundeteam besteht aus einem Hundeführer und seinem Hund. Der Hundeführer sollte über soziale Kompetenz, wie z.B. Teamfähigkeit verfügen und seinen Hund art- und tierschutzgerecht halten, ausbilden und führen. Da unsere Trainingsgebiete im ganzen Allgäu verstreut liegen, ist die uneingeschränkte Mobilität ebenfalls eine wichtige Voraussetzung des Hundeführers.

Und: Er oder sie sollte viel Freizeit und Engagement mitbringen

Denn: Rettungshundearbeit ist nicht bloß ein zeitintensives Hobby, es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, die der Rettung von Menschenleben dient.

Den typischen Rettungshund gibt es nicht, Geeignet sind grundsätzlich Rassen von mittlerer Größe und Körpergewicht. Ein guter Rettungshund ist gesund und körperlich leistungsfähig. Er muss eine gute "Nasenveranlagung" haben und auch unter Belastung arbeiten können. Der Hund soll temperamentvoll und lernfreudig sein, sowie über einen ausgeprägten Spiel- oder Futtertrieb verfügen. Ein verlässlich entwickeltes Sozialverhalten sowohl innerartlich als auch gegenüber dem Menschen ist erforderlich.

Wichtig bei der Ausbildung ist, dass man so früh wie möglich beginnt. Am besten also gleich nachdem man den Welpen bekommen hat (10. - 12. Woche). Aber auch die Ausbildung von älteren Hunden (1-2 Jahre) ist kein Problem. Ist der Hund jedoch älter als zwei Jahre, müsste dieser eine vom VDH anerkannte Begleithundeprüfung nachweisen. Grund hierfür ist die Dauer der Ausbildung (2-3 Jahre) und das maximale Alter des Hundes (vollendetes 6. Lebensjahr) mit dem er seine erste erfolgreiche Prüfung abgelegt haben muss.