Slider_Truemmersuche.jpg Foto: BRK Haßberge, Michael Will
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Einsatzteams Trümmersuche

Ansprechpartner BRK RHS Oberallgäu

Prof. Dr. Christoph Tiebel

c.tiebel(at)brk-oberallgaeu.de

Haubenschloßstr. 12
87435 Kempten

Die Arbeit mit dem Trümmersuchhund kann in vielen Beziehungen als einer der schwierigsten Rettungshundearbeiten angesehen werden. In keiner anderen Sparte wird das Team Hundeführer und Hund mit so vielen unterschiedlichen Problemen (z.B. Lautstärke, Staub, Feuer uvm.) konfrontiert. Der Katastrophensuchhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern. Die Verschütteten, die es gilt zu finden, sind oft unter meterdicken Trümmerschichten begraben und es ist meist keine Kontaktaufnahme zu den Personen möglich. Die Lautstärke, der Staub und auch der Verwesungsgeruch erschwert nicht nur der Hundenase die Arbeit, sondern auch der Eigenschutz (ist das Trümmergelände für den Hundeführer begehbar? Ist es statisch sicher? Sind Nachbeben angemeldet? Tritt Gad aus? Ist die Elektrizität unterbrochen usw.) zählt hier zum "A" und "O". Ausbildungsziel eines Trümmersuchhundes ist es auch unter den widrigsten Umständen und Bedingungen intensiv zu suchen, ohne sich ablenken zu lassen. Wird ein Hund auf dem Trümmerkegel fündig, zeigt er dies durch verbellen an. Um Fehler zu vermeiden wird die Suche wenn möglich mit einem zweiten Hund bestätigt/abgesichert.

 

Sonja Bingger

mit Rettungshündin Mika (BorderCollie-Labrador Mischling)

Soffie Küchle

mit Rettungshund Pepe (Labrador-Eurasier Mischling)

Susanne Betz

mit Rettungshündin Maja (Island Hund-Golden-Retriever Mischling)